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Wenn es super läuft, werde ich die Schmerzen vergessen...


Hallo, meine Fans

Ja, mit diesem Bericht habe ich lange gewartet, um ihn zu verfassen. Leider hat es mich diesen Sommer dann doch noch erwischt mit einer Verletzung. Ich wollte mit meinen Zeilen eigentlich warten, bis ich wieder auf den Ski stehe und berichten kann, dass ich wieder top fit bin. Nun geht es bald nach Kanada zu den ersten Rennen, und ich bin doch noch nicht ganz fit.

Nach Ushuaia starteten wir mit dem Speedtraining auf den Gletschern von Saas-Fee und vor allem von Zermatt. Nach zwei bis drei Angewöhnungstagen auf den langen Ski fand ich mich recht schnell mit meiner neuen Skimarke Nordica zurecht. Vor allem in der Abfahrt lief es mir wirklich sehr gut. Im Super-G musste ich etwas mehr an der Abstimmung arbeiten. Ich hätte gerne auch noch unsere neuen Super-G-Ski ausprobiert. Doch dazu kam ich dann leider nicht mehr.

Ende September fuhr ich im Abfahrtstraining zu nahe an eine Torstange, sodass ich sie übers Knie bekam, ähnlich wie eine Slalomstange. In der Folge stauchte es mich stark nach vorne zusammen, und der ganze Unterschenkel des betreffenden Beines inklusive Knie kam einiges dabei ab.

Die erste Diagnose lautete etwa zwei Wochen Pause. Doch schnell merkte ich, dass das Ganze doch länger dauern würde. Die Schmerzen wurden nur sehr langsam weniger, und auch die Schwellung hielt sich hartnäckig. Bei weiteren Untersuchungen sah man dann auch die Gründe dafür: Bänder und Meniskus im Knie blieben zwar ganz, doch hatte ich Blutungen im Oberschenkelknochen und im Schienbein. Und auch die Achillessehne habe ich leicht angerissen. Diese Verletzung ist es auch, die ich immer noch spüre. Beim Gehen wie auch beim Skifahren.


 

Momentan bin ich noch voll in der Therapie. Es geht immer vorwärts, doch einfach nur sehr langsam. Die Heilung der Sehne dauert etwa zwei Monate. Das heisst bis Lake Louise sollte ich eigentlich fit sein. Wie geplant fliege ich mit der Mannschaft nach Nakiska zum letzten Training. Dort hoffe ich dann, mit dem Schneetraining wieder voll anzufangen und ein gutes Feeling auf dem Kunstschnee zu bekommen. Und wenn es super läuft, merke ich in Lake Louise nichts mehr von der Verletzung.

Konditionell kann ich eigentlich recht gut trainieren. Einzig das Schnelligkeitstraining, also alles zu Fuss, muss ich weglassen. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich bis Lake Louise wieder schmerzfrei bin.

Trotz dieser Verletzung freue ich mich auf den Saisonstart und bin auch guten Mutes. Bis zum Sturz lief alles sehr zufriedenstellend, und wenn die Heilung wunschgemäss verläuft, sehe ich keinen Grund, warum es nicht so weiter gehen sollte. Im meinem Alter werde ich mich auch nicht verrückt machen lassen, wenn ich wieder einige Tage brauche, um in Form zu kommen.

Ich freue mich ganz einfach auf die kommenden Rennen und werde jeden Tag mein Maximum geben. Wie es dann heraus kommt, weiss jetzt sowieso noch kein Mensch.

Also bis bald mit hoffentlich positiven Berichten von Übersee.

Euer Amba


10.11.2010 15:58 []

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