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Hallo, liebe Fan`s


Der Herbst neigt sich langsam dem Ende zu, und die nächste Wintersaison steht vor der Tür.


An dieser Stelle möchte ich Euch ein bisschen über die vergangene Vorbereitungszeit erzählen und einen kurzen Blick in die nächste Saison wagen.

Im Frühling hatte ich nur eine kurze Pause. Ich nutzte diese Zeit, um eine Woche am Strand ein wenig zu faulenzen. Doch dann ging es schon wieder auf die Ski. Die Verhältnisse waren noch sehr gut, und ich konnte mit der Mannschaft gut trainieren. In dieser Zeit kommt den Materialtests eine wichtige Rolle zu. Die Weichen für die kommende Saison werden gestellt.

Dann fing der grosse Konditionsblock an. Dieser dauerte vom 10. Juni bis Ende Juli. In dieser Phase trainierte ich vor allem Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Der Grundstein in Sachen Kondition musste gelegt werden.

Anschliessend, anfangs August, stand wieder Skifahren auf dem Plan. Und das hiess, die Sachen packen und ab ins grosse Trainingslager nach Argentinien (Las Lenas). Ich möchte an dieser Stelle der Skiregion Gstaad danken für den grosszügigen Zustupf an dieses Lager. Ohne diese tolle Geste wäre das Trainingscamp ins Wasser gefallen.

Leider spielte dann das Wetter am Schluss nicht ganz mit, so dass wir einige Tage früher nach Hause mussten. Trotzdem konnte ich dort bei winterlichen Bedingungen gut trainieren.

Der nächste Teil der Vorbereitung absolvierten wir in der Schweiz, das heisst auf dem Gletscher in Zermatt. Hier galt es, in Sachen Material den letzten Schliff zu holen und die Automatismen in den Stangen zu trainieren.

Die Pistenverhältnisse waren ausgezeichnet und so konnten wir intensiv trainieren.

Weitere Trainings fanden zuletzt in Sölden und im Pitztal statt, was und auch eine Abwechslung vom Gelände her brachte.

Auch in diesen Stationen hatten wir mit Wetter und Pistenverhältnissen wieder grosses Glück.

Das erste Rennen, der Riesenslalom in Sölden, fand dieses Jahr leider ohne mich statt. Da ich letzte Saison keine 400 Punkte erreichte, hätte ich sehr weit hinten starten müssen. Um unter diesen Umständen ein gutes Rennen zu fahren, hätte ich in einer Top-Form sein müssen. In den internen Ausscheidungen merkte ich dann aber schnell, dass dies noch nicht der Fall war.

Ab dem 9. November geht es dann endlich richtig los. Dann fliegen wir nach Kanada. Dort trainieren wir nochmals zwei Wochen auf Kunstschnee. Das ist sehr wichtig, da die Materialabstimmung ein letztes Mal justiert werden muss. Manch ein Athlet ist nach den ersten Tagen auf Kunstschnee auf die Welt gekommen. Alles reagiert viel schneller und aggressiver auf dieser Schneeart.

Und dann, Ende November, steht das erste Speed-Wochenende mit den Rennen in Lake Louise auf dem Plan. Ich hoffe, über Abfahrt und Super-G so schnell als möglich wieder die 400 Punkte zu erreichen, so dass ich auch im Riesenslalom wieder weiter vorne starten kann.

Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf den Winter und die ersten Rennen und hoffe, dass es euch ebenso ergeht.

So, jetzt muss ich aber wieder trainieren gehen, damitich dann topfit in die neue Saison starten kann.

Ganz liebe Grüsse

Amba

4.11.2005 19:20 []

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