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Hartes Training in Deutschland


Liebe Fans

Die zwei Wochen Training in Deutschland sind bereits vorbei, und ich bin mit positiven Eindrücken zurückgekehrt. Den Trainingsumfang konnte ich erheblich steigern. Besonders im Lauftraining, was sehr wichtig für die Schnelligkeit ist, habe ich Fortschritte erzielt.

Allerdings: Gegen Ende des Aufenthaltes bin ich schon an die Grenzen der Belastbarkeit meines Knies gestossen. Aber ans Limit muss ich gehen, nur nicht darüber hinaus.

Geholfen hat mir auch der Vergleich mit Beni Hofer, der ja wie ich im letzten Winter das Kreuzband gerissen und mich jetzt in den Norden begleitet hat (Bild links).

Das Wetter in Neubrandenburg war nicht viel besser als hier in der Schweiz. Zum Glück hatten wir optimale Indoor-Anlagen zur Verfügung, so konnten wir unser Programm ungestört durchziehen.

Wir trainierten im Trainingsstützpunkt der Leichtathleten in Neubrandenburg. Es war sehr interessant für uns Spitzenathleten, der deutschen Leichtathletikszene über die Schulter zu schauen. Die Leute waren sehr freundlich zu uns und haben auch ein paar Tricks verraten. Zum Beispiel haben wir fast täglich mit Franka Dietzsch (Bild links), der Diskus- Weltmeisterin von 2005, und mit Ralf Bartels, dem WM-Bronze-Gewinner im Kugelstossen, trainiern und plaudern können.

Nun denken sich einige Leute, weshalb wir so weit fahren, um zu trainieren, wo es doch in der Schweiz auch gute Einrichtungen gibt.

Die Gründe sind:

- Henry Haase (Bild links), unser Konditrainer, wohnt gleich neben dem Trainingsgelände in Neubrandenburg. Schlafen und essen können wir bei ihm.

- Es ist für uns ein willkommener Klimawechsel, Neubrandenburg liegt fast auf Meereshöhe.

- Wir können anderen Sportlern über die Schultern schauen und sehen Trainigsmethoden, die für uns vielleicht auch etwas bringen.

- Der monotone Trainingalltag wird durchbrochen und führt zu einer Motivationssteigerung.

- Dort oben zählt nur das Training, es gibt keine Störungen durch Termine oder dergleichen.

Beni Hofer, Henry Haase und ich hatten zwei super Wochen!

Eines muss ich jetzt aber erklären: Warum habe ich einen persönlichen Konditionstrainer?

Natürlich haben wir auch in der Nationalmannschaft mit Peter Eichberger einen Konditionstrainer, der für die ganze Mannschaft verantwortlich ist und einen hervorragenden Job macht. Henry Haase habe ich in unserem gemeinsamen Jahr im Europacup kennen gelernt. Damals habe ich mit ihm im B-Kader in konditioneller Hinsicht einen solchen Fortschritt erreicht, dass ich gesagt habe, mit diesem Mann will ich weiter arbeiten.

Henry beendete dann seinen Job bei Swiss-Ski und ging wieder nach Hause nach Deutschland. Jetzt ist es so, dass er, Peter Eichberger und ich gemeinsam die Trainingspläne erstellen. Wenn ich mit der Mannschaft unterwegs bin, schleift mich Peter, wenn ich zu Hause bin, treffe ich mich von Zeit zu Zeit wieder mit Henry.

Bis bald wieder

Euer Amba


12.6.2006 9:59 []

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