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Als Model bin ich nicht geeignet...


Hallo, liebe Skifans

Der Winter rückt immer näher, und es geht nicht mehr lange, bis die ersten Rennen stattfinden.
 
Nach dem Tagebuch von Las Lenas, das ihr sicher auf www.skionline.ch verfolgt habt, möchte ich euch erzählen, was bei mir zur Zeit läuft und wie das Programm bis zu den ersten Rennen aussieht.
 
Direkt nach Südamerika war ich noch zwei Wochen zu Hause. Hartes Konditraining mit meinem Trainingspartner Beni Hofer war angesagt. In der zweiten Woche war auch mein Konditrainer Henry aus Deutschlands Norden angereist und  vor Ort. So konnten wir super arbeiten. Das Knie hält immer mehr Training aus.
 
Letzte Woche fand die Werbewoche von Swiss Ski in Saas Fee statt. Drei Tage mussten wir als Fotomodels herhalten. Für unsere Sponsoren eine wichtige Sache. Aber eines weiss ich ganz sicher: Mein Traumjob ist das Modeln nicht. Trotzdem waren es drei gute Tage, sieht man doch Leute vom Verband und von Sponsoren, die man während der Saison nur sehr selten trifft. Oder dann keine Zeit hat, sich mit ihnen zu unterhalten.
 
Unser nächstes Training, das erste nach Las Leñas, findet in  Saas Fee statt. Dort wird vier Tage Riesenslalom trainiert.
 
Dann geht’s nach Zermatt – zwei Tage Super-G und zwei Tage Abfahrt. Dann nochmals eine Woche Kondi.
 
Das Skitraining geht dann im Oktober im Pitztal und in Sölden weiter. Dort wird für mich der Schwerpunkt sicher wieder bei den schnellen Disziplinen liegen. Im Gegensatz zu den Athleten, die sich dann für den Riesen in Sölden vorbereiten.
 
Damit ist auch schon gesagt, dass ich den Riesen in Sölden nicht  fahren werde. Im weiteren Verlauf der Saison möchte ich dann schon auch wieder im Riesen Fuss fassen, aber zu diesem Zeitpunkt ist das einfach noch zu früh.
 
Um den 10. November werden wir dann unsere Zelte in Kanada aufschlagen und dort noch zwei Wochen intensiv auf Kunstschnee trainieren, bevor dann in Lake Louise die erste Abfahrt der Saison auf dem Programm steht.
 
So, das ist also der grobe Plan für mich in der nächsten Zeit. Jetzt hoffe ich noch auf ein bisschen Wetterglück, denn wenn das Wetter nicht mitspielt, nützt der beste Plan nichts.
 
Ich freue mich wie ein kleines Kind auf das anstehende Skitraining. Auch in Sachen Zeitläufe gilt es jetzt dann wieder ernst für mich. Und das ist ja das, was ein Rennfahrer braucht.
 
Ich melde mich dann zwischendurch, um zu berichten wie das mit dem Wetter und unserer Planung geklappt hat.

Eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal.
Euer Amba

18.9.2006 12:12 []

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