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Das Rennglück hat gefehlt


Hallo liebe Fans

Ja, die WM ist für mich vorbei. Ich bin jetzt wieder zu Hause und habe meine sieben Sachen ausgepackt, nur war leider keine Medaille dabei.

Den Super-G konnte ich ja live vor Ort mitverfolgen und mit Freude feststellen, dass die Schweiz schon im ersten Wettbewerb eine Medaille holte. Während dieser Zeit konnte ich mich auch schon auf die Abfahrt vorbereiten. Und schon ging es dann mit dem ersten Training los.

Dort war ich noch nicht sonderlich schnell, aber das war weiter auch nicht tragisch, da ich genau wusste, was ich falsch machte. Es folgte dann die Superkombi mit den sensationellen Schweizern. Eine riesige Leistung, die uns Abfahrer noch zusätzlich anspornte.

Das letzte Training ging dann schon recht gut, obwohl ich auf den entfesselten Marco Büchel immer noch zu viel Zeit einbüsste. Aber ich wusste, wenn der Tag stimmt, habe ich eine Chance auf eine Medaille. Die Verschiebung um einen Tag machte mir auch nichts aus.

Und dann das Rennen. Schon während der Fahrt merkte ich: Nicht schlecht, was ich da fahre – aber habe ich auch genügend Risiko genommen? Es sollte sich dann zeigen, dass es etwas zu wenig war.
 
Ich habe in fast allen Abfahrten dieses Winters immer einen groben Bock geschossen. Einen solchen ist mir bei der WM nicht passiert, dafür war die Fahrt um einen Tick zu viel auf der sicheren Seite. Das Ergebnis: Rang fünf mit 0,03 Sekunden Rückstand auf Rang 3.

Was soll’s. So ist nun mal unser Sport. Es waren einfach vier Fahrer besser als ich. Und jammern bringt eh nichts. Sicher ist aber, dass ich in diesem Winter das sogenannte Rennglück eigentlich nie auf meiner Seite hatte. Aber ich bleibe dran, und solche Sachen ändern schnell.

Diese Woche werde ich ab Donnerstag wieder in Davos Riesenslalom trainieren, bevor dann nächste Woche in Garmisch der Weltcup mit zwei Abfahrten weiter geht. Für mich sind die verbleibenden Weltcuprennen noch wichtig. Vor allem im Super-G habe ich noch starken Nachholbedarf.

Natürlich werde ich die restlichen WM-Rennen gespannt vor dem Fernseher verfolgen und den Schweizern fest die Daumen drücken. Zum Schluss noch ein Dank an meinen Skiausrüster Head, meine Ski waren sehr schnell. Und einen grossen Dank auch an die Trainer und die Fans, die uns so grossartig unterstützt haben.

Euer Amba
13.2.2007 21:52 []

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