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Der Gröden-Sturz war der Knick in meiner Saison


Hallo liebe Fan’s

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Das ist die Zeit für einen Rückblick auf den vergangenen Winter.

Zuerst aber noch zu den letzten Weltcuprennen dieser Saison. Nach dem Aufenthalt in Garmisch reisten wir wieder in den Norden, nach Kvitfjell (Norwegen). Nach einem guten Training in der Abfahrt konnte ich im Rennen keine befriedigende  Leistung zeigen. Ich landete nur noch knapp in den Punkterängen.
 
Viel wichtiger für mich war dort oben aber der Super-G. Ein gutes Resultat sollte mir den Platz in den ersten 30 der Super-G-Weltrangliste sichern, was wiederum wichtig für die Startliste des nächsten Winters ist. Doch leider schied ich mit drittbester Zwischenzeit aus.
 
Es war ein blöder Linienfehler über eine Kuppe, der nicht hätte passieren dürfen. Ein Platz in den ersten 30 der Super-G-Weltranglist war somit futsch. Das ärgerte mich enorm.
 
Da ich nur in der Abfahrt unter den Top-25 des Weltcupklassement war, gab ich beim Finale auf der Lenzerheide ein kurzes Gastspiel.
 
Mit dem 10. Rang in der Abfahrt bin ich eigentlich zufrieden. Ich musste mich noch einmal enorm überwinden, um einigermassen ans Limit gehen zu können. Sicher auch als Folge meiner durchzogenen Saison, die mich sehr viel Kraft gekostet hat. Auch die Piste war sehr selektiv. Die Stürze von Kernen und Dalcin zeigten das deutlich. Zum Glück hat sich Bruno nicht schwerwiegend verletzt. Ich wünsche ihm gute Besserung. Die Veranstaltung als solches war aber ein riesiger Erfolg. Super Wetter, perfekte Organisation und ein fantastisches Publikum mit grandiosen Schweizer Fan’s.

Meine Bilanz über den ganzen Winter gesehen: In der Abfahrtswertung belege ich den 11. Schlussrang. Das ist okay. Im Super-G bin ich aus den Top-30 geflogen und muss nun noch den FIS-Punkten nachrennen, um meine Startnummer einigermassen tief halten zu können. Das ist sehr bitter. Die 400 Punkte für einen guten Riesenstartplatz habe ich auch nicht erreicht.
 
Ein Schlüsselereignis war sicher der Sturz im Super-G von Gröden (Bild). Bis dort konnte ich mich nach meinem Kreuzbandriss schön an die Spitze vorarbeiten und war im Abfahrtstraining und im Super-G bis zum Sturz sehr schnell unterwegs. Obwohl ich schon nach wenigen Tagen wieder auf die Ski konnte, kostete mich dieser Sturz mehr Kraft und Energie als ich zuerst dachte.
 
Vor allem im Super-G kam dieser Crash zur dümmsten Zeit. Der dritte und letzte Super-G vor der WM fand nämlich nur  4 Tage nach Gröden statt. Ich war einfach noch nicht wieder zu 100 Prozent fit.
 
An der WM konnte ich im Super-G nicht starten, und zum Saisonschluss unterlief mir wie erwähnt in Kvitfjell dieser blöde Fehler.
 
Ich bin überzeugt, dass ich auch in der Abfahrt, ohne diesen Zwischenfall, noch mehr hätte zeigen können. Aber wenn und aber gibt es nicht.
 
Zusammengefasst kann ich sagen: Ich ging mit einem Trainingsrückstand in die Saison, bedingt durch den Kreuzbandriss im letzten Frühling. Mit etwas Rennglück hätte ich das vielleicht kompensieren können. Doch meine Basis war nicht stark genug, um den Sturz in Gröden einfach so wegstecken zu können.

Nach dem Weltcupfinale gings dann noch zu den Schweizer Meisterschaften nach Veysonnaz. In der Abfahrt habe ich bereits Material für die nächste Saison getestet. Im Super-G wollte ich dann die benötigten FIS-Punkte in dieser Disziplin machen. Ich wurde Dritter. Leider verlor ich etwas zu viel Zeit auf Didier Cuche, was mir eben nicht die erhofften guten Punkte einbrachte.
 
Im Riesenslalom testete ich wieder Material, schied dann aber aus. Bis zu den Ostern werde ich noch weiter Material testen und einige FIS-Rennen fahren.

Zum Schluss möchte ich Head und meinem Servicemann Smitty (Bild rechts)  für das tolle Material während der ganzen Saison danken. Die Zusammenarbeit war wirklich toll, und ich freue mich, mit diesen Leuten weiter zu arbeiten. Ebenfalls ein Dankeschön an den Staff bei Swiss Ski, die mir optimale Rahmenbedingungen boten, meiner Freundin und meiner Familie für den grossen Rückhalt und natürlich den Fan’s für die Unterstützung.

Euer Amba

27.3.2007 22:34 []

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