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Die WM ist vergessen - ich freue mich auf Olympia!


Hallo, meine Fans

Wieder einmal gehört eine Saison der Vergangenheit an. Es war für die Schweizer Alpinen eine sehr erfolgreiche Saison.

Für mich persönlich verlief der Winter bis zu den Weltmeisterschaften recht gut. Nach einem harzigen Start in Lake Louise kam ich immer besser in Fahrt. Die besten Leistungen konnte ich dann bei den Januarklassikern zeigen, wo mir im Super-G von Kitzbühel auch der Sprung auf das Podest gelang. Ich fühlte mich gut, und meine Form auf die Weltmeisterschaften hin stimmte.

Doch dann zeigte mir die Piste in Val d’Isère ihre Zähne. Es gelang mir nicht eine wirklich gute Fahrt. Nie bekam ich ein gutes Gefühl auf der Strecke. Es war immer ein Kampf für mich. Die Resultate waren dementsprechend schlecht.

Die beiden weiteren verbleibenden Weltcuporte im Kalender , Kvitfjell und Are, brachten mir dann auch nicht mehr viel Erfreuliches. Obwohl ich mich nochmals gut auf diese Rennen vorbereiten konnte und die Enttäuschungen der WM schon längstens vergessen waren. Der achte Rang in der Abfahrt beim Finale in Are war noch meine beste Platzierung.

Zusammengefasst gesagt, bin ich mit meiner Saison bis zu der Weltmeisterschaft sicher zufrieden. Von da an lief bei mir nicht mehr viel. In der Super-G-Disziplinenwertung liege ich auf dem 12. Rang. In der Abfahrt auf dem 16.

Nach dem Weltcupfinale in Are blieben wir Head-Fahrer gleich noch eine Woche oben und haben Material für die nächste Saison getestet. Wir hatten dort oben wirklich nochmals top Schneeverhältnisse. Solche Tests auf einer rennmässig präparierten Weltcupstrecke sind natürlich Gold wert. So konnten wir dann auch einige gute Sachen herausfinden.

Nach diesen Tests ging es für mich dann gleich runter zur Schweizermeisterschaft. Die Abfahrt verpasste ich leider wegen den Skitests. Aber den Super-G und den Riesenslalom konnte ich dann noch fahren. Ich muss aber zugeben, dass ich bei diesen Rennen nicht mehr viel wert war. Die Strapazen von Are steckten mir noch in den Beinen. Den Veranstaltern der Schweizer Meisterschaften in St.Moritz muss ich noch ein dickes Lob aussprechen. Die Rennen waren super organisiert und die Pisten praktisch weltcupwürdig.

Zurzeit bin ich mich zu Hause am erholen. Zwischendurch stehen noch Sponsorentermine an, aber die meiste Zeit geniesse ich zu Hause mit meiner Frau. Da der Geburtstermin für unseren Nachwuchs schon bald ansteht, gehen wir auch nicht mehr in die Ferien. Wir geniessen den schönen Frühling in Davos und sind schon ganz gespannt, was da auf uns zukommen wird.

Natürlich bin ich auch schon die nächste Saison am planen. Es stehen die Olympischen Spiele in Vancouver vor der Tür. Und dort bin ich sicher, dass ich etwas reissen kann. Diese Pisten sind im Gegensatz zu Val d’Isère genau auf mich zugeschnitten. Ich freue mich jetzt schon darauf.

Zum Schluss muss ich aber dem HC Davos herzlich zur Meisterschaft gratulieren. Die Mannschaft hat ein fantastisches Playoff gezeigt. Mit ihrem unglaublichen Kampfgeist ist sie für jeden Sportler ein Vorbild. Wenn immer es ging, habe ich die Spiele live im Stadion verfolgt.

Ich wünsche allen einen schönen Frühling.

Euer Amba


14.4.2009 12:59 []

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